neuer Außenauftritt ab 15. Januar 2026
IOV wird IKV – neuer Markenauftritt für den öffentlichen Nahverkehr im Ilm-Kreis
Mit einem neuen Namen und einem überarbeiteten Erscheinungsbild stellt sich der öffentliche Nahverkehr im Ilm-Kreis neu auf: Aus der IOV wird die IKV. Anlass für die Neuausrichtung ist ein besonderer Meilenstein. Seit der Übernahme des gesamten öffentlichen Personennahverkehrs im Kreisgebiet fährt das Unternehmen jährlich rund vier Millionen Fahrplankilometer. Insgesamt wurden seit 2019 inzwischen 20 Millionen Fahrplankilometer erbracht.
Bemerkenswert ist dabei die Entwicklung der vergangenen Jahre. Die IOV ist 2020 mit rund 3,6 Millionen Fahrplankilometern im Jahr gestartet und hat ihr Angebot seither um mehr als 400.000 Fahrplankilometer pro Jahr ausgebaut – trotz der Einschränkungen während der Corona-Jahre. In einer Zeit, in der viele Landkreise Leistungen im öffentlichen Nahverkehr reduzieren, ist dieser Ausbau ein deutliches Signal für Verlässlichkeit und Zukunftsorientierung.
„20 Millionen Fahrplankilometer stehen für viel Verantwortung, für tägliche Verlässlichkeit und für ein starkes Team. Das nehmen wir zum Anlass, unser Profil zu schärfen und klar zu zeigen, wofür wir heute und in Zukunft stehen“, attestiert Geschäftsführerin Sarah Höring.
Mobilität befindet sich im Wandel. Der Anspruch der IKV ist es, für alle Menschen im Ilm-Kreis ein leistungsfähiges und zukunftsfähiges Angebot bereitzustellen und dabei ihrer Rolle als Einflussfaktor auf Umwelt und Lebensqualität gerecht zu werden. Auch in den kommenden Jahren wird das Unternehmen vor großen Herausforderungen stehen, denen es mit neuen Ideen und konkreten Maßnahmen begegnen will.
Mit der Umbenennung zur IKV beginnt symbolisch das nächste Kapitel. Für die nächsten mindestens 20 Millionen Fahrplankilometer steht die neue Marke für „Ilm-Kreis verbindet“ und überträgt diesen Anspruch in eine eigenständige Markenidentität. Betreiberin des Verkehrs bleibt weiterhin die IOV Omnibusverkehr GmbH Ilmenau.
Ziel der Neuausrichtung ist ein moderner, klarer und einheitlicher Auftritt, der die enge Verbundenheit mit dem Ilm-Kreis stärker nach außen sichtbar macht. Die Anpassung des visuellen Erscheinungsbildes erfolgt schrittweise im Laufe des Jahres 2026, beginnend bei der Dienstkleidung über Fahrzeuge bis hin zu Medien, Aushängen und Informationsmaterialien. Die Umstellung erfolgt bewusst nicht abrupt, sondern in einem gut geplanten und wirtschaftlich sinnvollen Prozess.
„Uns war wichtig, keinen harten Schnitt zu machen, sondern die neue Marke mit Augenmaß einzuführen. So bleibt der Betrieb stabil und gleichzeitig wächst die neue Identität Stück für Stück in den Alltag hinein“, so Höring.
Das neue Logo greift diesen Gedanken auf. Das stilisierte „V“ steht für Bewegung, Dynamik, Weg und Ziel – und damit für zentrale Werte des Unternehmensauftrags. Die neuen Hausfarben Gelb und Blau nehmen Bezug auf das frühere und das aktuelle Wappen des Ilm-Kreises und unterstreichen den regionalen Bezug auch visuell. Gleichzeitig stärkt der Relaunch die Verbindung zum Ilm-Kreis als Aufgabenträger.
Auch inhaltlich richtet sich der Blick nach vorn. Alternative Antriebsformen werden künftig eine zentrale Rolle spielen. Geplant ist, bis Ende 2028 zehn Busse mit alternativen Antrieben im Einsatz zu haben. Darüber hinaus arbeitet die IKV kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Liniennetzes. Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt dabei auf konzeptionellen Überlegungen für den Nordkreis. Zukunftsweisende Themen wie On-Demand-Angebote werden dabei mitgedacht.
Die neue Marke wurde erstmals im Rahmen einer Presseinformationsveranstaltung am 15. Januar in Arnstadt vorgestellt.
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